Nebenwirkungen

Was ist eine Nebenwirkung? Eine Nebenwirkung ist jeder nicht erwünschte Effekt einer Maßnahme oder eines Arzneimittels; bekannt u. voraussehbar oder aber unerwartet.

Was heißt das für die Betroffenen? Nebenwirkungen sind individuell, einzigartig und jedes Mal anders. Man kann zwar auf sie vertrauen, aber dennoch überraschen sie uns, machen sie uns sprach- und auch machtlos. Auch wenn sie vorhersehbar sein sollten, so kann man sich doch nicht auf sie verlassen.

Was kann ich dagegen tun? Geduld haben, Vertrauen haben in die Hauptwirkung und hoffen, dass gute Begleitmedikamente die Nebenwirkungen der Hauptmedikamente lindern.

Was soll ich nicht tun? Mich dagegen wehren, zornig sein, deprimiert sein, die Hoffnung verlieren, verzweifelt sein.

Auf Wikipedia fand ich ein Zitat, das ich hier hoffentlich wiedergeben darf, ohne rechtliche Probleme zu bekommen, aber das risikiere ich mal ganz kurz:

„Wenn behauptet wird, dass eine Substanz keine Nebenwirkung zeigt, so besteht der dringende Verdacht, dass sie auch keine Hauptwirkung hat.“Gustav Kuschinsky: deutscher Pharmakologe (1904–1992)

Ein sicher ebenso kluger Chirurg sagte fast genau diese Worte zu mir und ein Zwischencheck bestätigt dieses kluge Zitat und darum nehme ich meine Nebenwirkungen an, sage „ja“ zu ihnen, bewahre Geduld und Stärke und hole mir Mut und Kraft, wo ich sie herbekommen kann.

Stalking

Stalking, was ist das? Stalking lässt sich bei Google oder auf Wikipedia nachlesen. Es werden in den USA z.B. jährlich 3 Mio. Menschen gestalkt, einige überleben es, einige jedoch nicht.

Ich kann sagen, dass ich es überlebt habe. Im Jahr 1990 ging ich eine Beziehung ein, die sich nicht gerade gut entwickelte, ich damals jedoch noch nicht wirklich viel Lebenserfahrung hatte.

Langer Rede, kurzer Sinn: nachdem ich von diesem Mann einmal für 2 ganze Tage in seinem Schlafzimmer eingeschlossen war ohne Essen oder Trinken und mein kleines Geschäft im Bumentopf machen musste, fasste ich den Entschluss zur Flucht. Meine Frage, wie ich meine Abwesenheit meinem Vater und meiner Firma gegenüber rechtfertigen soll, wurde damit beantwortet, dass er sowohl meinen Vater als auch meine Firma angerufen hätte und mich krank gemeldet hätte. Aha!

Als sich nach 2 Tagen die Türe öffnete, verhielt ich mich völlig normal und schaffte Vertrauen zu mir, jedoch meine Flucht war beschlossene Sache. Nach Abwarten von einigen Tagen setze ich meinen Fluchtplan in die Tat um. Ich hatte Spätdienst in der Firma und konnte alles am Vormittag organisieren. Meine Sachen warf ich ins Auto, den Schlüssel deponierte ich in seiner Wohnung, zog die Tür hinter mir zu und dachte mir, das wäre es jetzt.

Doch falsch gewickelt. Ab da ging es richtig los. Zuerst mit hunderten von Anrufen (Handies und Mails gab es damals GsD noch nicht). Eine Adressänderung und Telefonnummernänderung kam für mich nicht in Frage. Dann ging es mit Verfolgung weiter. Er lungerte ganztags vor meiner Firma in seinem Auto und beobachtete mich (Gassenlokal mit Fenstern). Er verfolgte mich heim, stieg jedoch nicht aus dem Auto, sondern fuhr dann weg. Dies steigerte sich, als er anfing, mir nicht nur in seinem Auto zu folgen, sondern an Ampeln oder direkt auf der Straße mein Heck zu touchieren, gerade so, dass nur kleine Schäden entstehen. Ich begann, die Vorfälle der Polizei zu melden, jeden einzelnen. Er war sogar so doof und fuhr hinter mir zur Polizei. Es wurde mit ihm gesprochen, aber es änderte sich nichts.

Dann begannen die Drohbesuche. Er tauchte zu jeder Tages- und Nachtzeit mit seinen bedrohlichen Freunden auf, hämmerte an meine Türe und die Türen der Nachbarn, bedrohte meinen Vater, der in seiner kleinen Wohnung neben meiner wohnte. Ich rief jedes Mal die Polizei, die auch jedes Mal kam.

Mittlerweilen begleiteten mich Freunde und Familie nach Hause, fuhren mit mit mir, als Zeugen, Unterstützung und Hilfe. Jeder Vorfall wurde dokumentiert und gemeldet.

Er zerstach die Reifen der Firmenautos, meines Autos, Zeugen gab es keine. Wieder Meldungen an die Polizei.

Und wie es nun mal so kommt: wenn die Bedrohung auf einmal weniger wird, wird man nachlässiger im Eigenschutz. Er tauchte nur mehr seltener auf, verfolgte mich nur mehr seltener und nachdem ein Zivilfahnder, nachdem er das gefühlte 100. Mal bei mir daheim einen Einsatz hatte, ihm drohte, dass nicht die Frau B. in die Psychiatrie gehört, sondern er und der Zivilfahnder nicht garantieren könne, was er mit ihm machen würde, wenn er noch ein einziges Mal zu mir fahren müsse wegen ihm, hörten auch die persönlichen Besuche bei mir, meinem Vater und meinen Nachbarn auf.

Ich wurde schleißig.

Eines Tages, ich hatte Spätdienst bis 19.00 Uhr, wurde von niemandem abgeholt, hatte die damalige Firmenuniform an (kurzer Rock, Stiefel, Bluse und Blazer) und es schneite wie wild und war saukalt, wollte ich – ohne Mantel, denn der lag im Auto – zu meinem PKW gehen, als ER auf einmal vor mir stand. Dicht vor mir. Mit einem Messer in der Hand. Er sagte zu mir, dass wenn ich jetzt nicht mit ihm in seinem Auto mitkomme, er mir hier und jetzt das Messer in den Bauch rammen wird.

In der Nebenfahrbahn neben uns ging eine Freundin vorbei, die meinen wortlosen Hilfeschrei nicht merkte. Also musste ich mir was einfallen lassen. Ich redete ganz ruhig auf ihn ein. Ich erklärte ihm, dass ich entweder jetzt hier erfrieren werde und mir ins Höschen machen werde, weil ich durch die Kälte schon dringend aufs WC musste, oder er mich, bevor ich natürlich mit ihm mitkommen würde, mir den Besuch des WC’s im Hotel daneben erlauben würde. Er drohte mir, ich solle auf keine blöden Gedanken kommen, nicht die Polizei rufen, etc. Natürlich, versprach ich ihm alles, ist ja klar.

Ich betrat die Lobby des Hotels, deutete dem Portier, er möge sofort mit mir mitkommen, erklärte ihm die Situation und er rief umgehend die Polizei. Ich sperrte mich im WC ein, der Portier bewachte das WC und ich kam erst raus, als die Polizei an der WC-Türe klopfte.

Sie verhafteten ihn. Ich wurde erst so richtig aufgerüttelt, als der junge Polizist, der meine Daten nahm, zu mir sagte, dass ich doch endlich was unternehmen soll. „Haben Sie denn eine Rechtschutzversicherung?“ Ja, klar, hab ich! Oh mein Gott, warum hatte ich daran noch nicht gedacht! „Verklagen Sie ihn, sie haben viele Gründe bereits beinand und alles dokumentiert“. „Fräulein, sie sind noch so jung, wollen Sie sich ihr Leben zerstören lassen durch ihn? Das hört nie auf, das ginge immer so weiter“ Recht hat er!!!!

Es gab damals noch kein Stalkinggesetz, aber der erste von der Rechtschutzversicherung empfohlene Rechtsanwalt sagte sofort, wer würde mich vertreten.

Als der Tag des Gerichtsverfahrens gekommen war, passte ER mich im Gang ab und drohte mir ein letztes Mal. Er schlug mir einen Deal vor. Wenn ich ein nur mit bekanntes Geheimnis seines Lebens vor Gericht nicht erwähnen würde (wäre eine STraftat gewesen mit langer Haft), dann würde er ab sofort nie wieder Kontakt zu mir aufnehmen.

Ich ging auf den Deal ein und hörte nie wieder etwas von ihm. Dennoch: ich drehte mich jahrelang immer um, wenn ich auf der Straße oder mit dem Auto unterwegs war. Ich änderte mein Aussehen immer wieder, meine Arbeitsrouten, die Wege zu Freunden. Nur meine Wohnung nicht, da war ich stur 🙂 Ich sah ihn ein einziges Mal auf einem Abschleppwagen stehen und ein Auto fixieren und dachte, mein Herz bliebe stehen. Er erkannte mich aber nicht, GsD.

Erst als ich im Jahr 2002 seinen damals besten Freund zufällig traf (mir blieb vor Schreck das Herz fast stehen, denn er war auch einer meiner Angreifer und Feinde) und den Mut aufbrachte, zu fragen, was aus IHM geworden war, hörten meine Albträume und paranoide Verfolgungsängste endlich und für immer auf.

Sein Freund erzählte mir, dass ER damals seinen Job, sein Auto, seine Wohnung, einfach alles verloren hätte und wieder bei seinen Eltern unterkam. Ein paar Jahre nach dem Gerichtsverfahren beging er Selbstmord.

Ich war befreit!

Heute sehe ich mir Stalker-Serien an, weil ich es verstehen möchte und mich in die Opfer hineinversetzen kann. Immer wieder finde ich es unendlich traurig, dass sogar in Ländern, in denen es strenge Strafgesetzte gegen Stalking gibt, Menschen sterben, getötet werden durch ihren Stalker. Dennoch wird etwas getan. Die Menschen bekommen Unterstützung. Holt sie euch!

Trimalleolärfraktur

Tja, was ist eine Trimalleolärfraktur… Google kann euch das sagen. Ich sag nur, dass das was ganz Doofes ist, was keiner braucht, aber leider passiert.

Bin ich doch am 25.09.2016 im Garten einen einzigen Schritt rückwärts gegangen, hab mich mit dem Schlapfen im Wasseranschluss, welcher aus der Wiese „wächst“, verfangen. Der linke Fuß blieb, weil blockiert, stehen, der Rest des Körpers kippte nach links. Irgendwo dazwischen hat es ganz leise „Rccchhht“ gemacht und das war’s.

So saß ich im Garten in der Wiese, blickte auf meinen sehr unnatürlich abstehenden Vorderfuß, holte mein Handy aus der Jackentasche und rief 144 an.

Der anreisende Notarzt gab mir recht, als ich meinte, dass das wohl am OP-Tisch enden wird. Der 7. Venflon saß dann gut und dank sehr guter Medikamente wachte ich erst wieder im KH BHB in Eisenstadt auf der Unfallchirurgie auf, wo mir ein Angestellter mitteilte, dass er jetzt meinen Fuß reponieren wird (HILFE) und das Ganze wohl mindestens 12 Wochen dauern wird.

Jaja, man soll niemals den Worten eines KH-Mitarbeiters misstrauen. Der gute Mann hatte recht…

Jedenfalls war nach 6 Wochen Gips ohne Belastung, unzähligen km mit dem Rollstuhl, Gehen mit der Gehbank und intensiver Physiotherapie alles wieder gut. Heute war ich zur letzten Kontrolle im KH und die Ärzte sind recht zufrieden.

Die Achillessehne wird sich mit Dehnungsübungen auch noch aktivieren lassen, dann hätten wir das erledigt.

Aber ehrlich – wer braucht schon eine Trimalleolärfraktur in seinem Leben??

Ein Telefonat der besonderen Art

So manches Mal erleben wir Dinge, die einen staunen lassen oder führen Telefonate, die absolut einzigartig sind. Mittlerweilen überlege ich sogar, in den Comic-Sektor zu wechseln, habe ich doch genügend Erfahrung und an Ausdrucksstärke mangelt es mir ja auch nicht 🙂

Daher muss ich unbedingt ein ganze besonderes Telefonat der besonderen Art wiedergeben… Mal lausche, staune und – lache bitte 🙂

Ich neige zu Wechseln zwischen Groß- und Kleinschreibung und nachdem ich euch hier das Telefonat wiedergebe, das ich aus meinem Post in Facebook rüberkopiere (schreibfaul wie ich manchmal bin), findet ihr die Story in kleinschrift.

aaaalso, die anfrage eines bekannten war, wohin mit dem wauzi in wien, wenn es – fast überall – verboten ist, ihn mitzunehmen. gleich mal vorweg als gebürtige wienerin und bennie-mama: wien ist ne frechheit, was hunde betrifft 😦 so, das wär mal gesagt.
ich habe dem bekannten zugesagt, mich schlau zu machen und habe gerade nicht nur im inet gesurft, sondern heute nachmittag auch mit einer – angeblich allwissenden – hotline des magistrats der stadt wien telefoniert.
nach meiner frage am telefon, ob die dame auch für fragen rund um den hund in wien zuständig wäre und der bejahung, wollte ich wissen, was man mit dem hund tun soll, wenn es fast überall (schönbrunn, belvedere, rathaus, stadtparks, etc.) verboten ist, ihn mitzunehmen.
antwort: wieso wollen sie das wissen?
ich: na, weil ein bekannter in wien urlaub mit hund machen möchte und was besichtigen, aber da darf ja der hund nicht mit
antwort: wo darf der hund nicht mit?
ich: z.b. in den tierpark oder den schlosspark schönbrunn, die stadtparks, etc.
antwort: ah dort darf der hund nicht hin?
ich: nein, das ist überall verboten
antwort: und woher wissen sie das?
ich: von diversen homepages und ratgebern
antwort: und da steht nix drin, wo man den hund hingeben kann?
ich: nein, denn sonst würde ich sie ja nicht anrufen
antwort: aber ich weiß das doch nicht
ich: deswegen hab ich sie ja gefragt, ob sie dafür zuständig sind
antwort: naja, zuständig schon, aber das hat mich noch nie wer gefragt. warum lässt er den hund denn nicht zuhause?
ich: gell, fräulein, sie haben keinen hund, oder?
antwort: nein, wozu auch? der darf ja eh nirgends hin in wien

……. kein kommentar…….

Warum gehst du arbeiten??

Tja, warum geht man arbeiten? Ich weiß nicht, wie das bei anderen Menschen ist, aber ich gehe arbeiten, weil ich einen Job habe, der mir sehr viel Spaß macht und mich ausfüllt. Ich gehe arbeiten, weil Arbeit für mich Normalität darstellt, das Gefühl, dass alles in Ordnung sei. Ich gehe arbeiten, um soziale Kontakte zu haben, mein Gehirn zu beschäftigen, mich Herausforderungen zu stellen und letztendlich weil ich das Geld brauche. Ja, auch meinem Nebenjob gehe ich seit über 10 J. noch nach, aus ähnlichen Gründen und weil auch dieser Nebenjob ein wichtiger Teil meines Lebens ist.

Daheimbleiben – ja, wenn es mir nicht gut geht, wenn ich Nebenwirkungen habe, mich schlecht fühle, dann bin ich in Krankenstand.

Aber in Frühpension gehen, solange es mir gut geht und ich mich arbeitsfähig fühle? Warum? Was soll ich daheim tun? Nach den vielen Wochen Krankenstand wegen des Knöchelbruches hab ich eh schon am Rad gedreht, mir fiel die Decke auf den Kopf, ich war aggressiv, lahmgelegt, auf andere angewiesen und vor allem geistig unterfordert. Ich kannte alle Serien von Amazon, Netflix, maxdome, Sky, etc. Mindestens 20 Paar Socken hab ich gestrickt, viele FB-Spiele probiert, etc.

Ich werde dann nicht (mehr) arbeiten gehen, wenn es wirklich nicht mehr geht, egal warum. Und ich hoffe, dass das noch sehr lange dauert, bis es soweit ist.

Bis dahin lasst euch gesagt sein, dass für manche Menschen wie für mich die „Normalität“ ein wichtiger Anker ist, ein Anker, der einem das Gefühl vermittelt, man würde noch mitten im Leben stehen und alles könnte wieder gut werden.

Cortison hochdosiert, let’s the party begin!

 

Es geht doch nix über Vorinfusionen mit Cortison! Da wird die Nacht zum Tag, es werden viele Schäfchen gezählt, völlig unnötige und doofe Serien mitten in der Nacht geschaut, zum gefühlten 100. Mal auf Facebook geguckt, ob es was interessantes Neues gibt, zuviel geraucht, zuviel gegessen (zuerst Maltesers, kurz danach Erdnussflips – pervers, oder? aber lecker war’s 🙂 ).

Nach gefühlten 10 min. Schlaf, der jedoch überraschenderweise doch 1,15 Std. anhielt, dann putzmunter, gut drauf, der Blutdruck noch immer so hoch wie um 3.00 Uhr Früh, ebenso die Herzfrequenz noch a bissi im oberen Bereich. Autofahren geht ruckizucki, schon bin ich im Büro. Viele Besprechungen? Kein Problem, geht locker mit diesem Cortison-Spiegel 🙂 Unerwartete dringliche Dinge nebst der normalen Arbeit und Besprechungen? Auch das kein Problem, her damit, wird alles erledigt.

Doch leider, ich weiß schon, dass spätestens am Freitag im Zweitjob der Absturz kommt. Da fährt die Müdigkeit so richtig ein und wenn’s nicht die Müdigkeit ist, dann der Antrieb oder die Motivation. Spätestens am Samstag bin ich dann ausgeknockt und die NW schießen ein.

Doch die Cortisonparty werde ich mir das  nächste Mal anders gestalten 🙂

Morgen ist Dienstag

Morgen ist Dienstag, morgen sind wieder 3 Wochen vergangen und ich häng am sog. „Chemobaum“. Morgen läuft wieder Abraxane in mich hinein und ich freu mich mittlerweilen sogar schon richtig auf diese Tage. Gemütlich ins KH fahren, die Vorbereitung hinter mich bringen, gemütlich einen Kaffee trinken und dann gehts gegen Mittag los. Nach nur 1 Stunde ist alles erledigt und ich kann mich dann daheim erholen bei einem weiteren guten Kaffee, bei dem ich dann das positive Kopfkino einschalten werde. In meinen Gedanken gibt es dann so kleine schwarze Männchen, die den ganzen Metastasen an den Kragen gehen, sie vermöbeln, so richtig zermatschen 🙂

Mein 1. echter Beitrag

So, jetzt hab ich mir meinen Wunsch erfüllt und einen Blog ins Leben gerufen. Voller Tatendrang sitze ich also jetzt hier und möchte posten, also bloggen. Und was passiert? Mir, die ich ein Buch geschrieben habe, lustige Posts in diversen Foren absetze, meistens zur allgemeinen Erheiterung beitrage, fällt doch jetzt glatt nix ein, was ich zu sagen habe. Vielleicht liegt es daran, dass ich vor gerade mal 10 Min. aufgestanden bin und mich noch am Kaffeehäferl anhalte? Vielleicht liegt es an der Raumtemperatur, da sollte doch mal jemand bitte die Heizung aufdrehen. Ahso, ich bin alleine, Mann weg, Hund weg, Katzen gucken hungrig. Na gut, ich geh euch ja schon füttern….. bis später also!

Einfach so….

Warum habe ich diesen Blog angelegt und begonnen….
Weil es viel Blogs über Frauen mit Brustkrebs gibt, die alle ähnlich sind. Erfahrungsberichte über die Erstdiagnose, den Leidensweg, die Operationen. Und ich habe mich heute gefragt, ob ich mir das Erlebte von anderen durchlesen möchte oder nicht, kenne ich doch den Inhalt mehr oder weniger aus eigener Erfahrung. Die Antwort war: nein, mag ich nicht!
Ich mag ein untypischer Blog sein, zumindest hab ich mir das vorgenommen!